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Weblog als Nachlass

Seit Bestehen des WWW wird immer mal wieder von Websites berichtet, die lange nach dem Verscheiden ihres Webmasters weiterbestanden haben. Ich habe mich immer wieder mit bloggenden und nicht-bloggenden Freunden über das Thema unterhalten, was denn eigentlich passiert, wenn wir plötzlich sterben sollten und das Blog, unser Lebensjournal, weiter existiert. Als Zeugnis unseres Lebens. Als öffentlich zugänglicher Ausschnitt einer Perspektive auf unser Leben.

Bisher war diese Diskussion in meinem Bloggerleben hypothetisch. Fiktion.
Bis zum 4.4.2006. An diesem Tag starb der Blogger Karsten Hoffmann aus Berlin. Sein Blog gibt einen Einblick in das zu kurze Leben dieses Berliners. Was er schön fand, was ihn zur Weißglut brachte und wie sein Blick auf Berlin war. Nur kurze Momente, die nie ein ganzes Bild ergeben.


via.


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Die folgenden Weblogs beziehen sich auf diesen Eintrag Weblog als Nachlass:

» Blog post mortem von zeineku.de
Nach dem Tod eines Menschen lebt ein Teil von ihm weiter. Freunde und Verwandte denken an den, der gegangen ist. Mit wissenschaftlichen oder belletristischen Veröffentlichungen, vielleicht auch einem selbstgebauten Haus bleibt etwas bestehen von sein... [Weiter lesen]

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