" /> Berlin steil: November 2005 Archive

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30.11.05

Völker der Welt ...: German Beer

Robert, anfangzwanziger Amerikaner aus Denver, vergleicht in seinem Weblog die deutschen Trinkgewohnheiten mit den Denverianischen.
Seine Konklusion ist für ihn überraschend. Obwohl, Deutsche ab 16 Bier trinken dürfen, sind sie keineswegs den ganzen Tag betrunken.

The drinking age is 16 for beer and 18 for liquor, but doesn’t really seem to be enforced; it appears that one can drink in a restaurant with a meal with one’s parents. One can even drink beer openly on the street: my brother and I shared a lunch of bread, cheese, sausage, juice and beer directly in front of a police station. The bars can stay open as late as they like, and yet nearly every one is closed by midnight or one. You see, despite their lax drinking laws (or perhaps because of them?) Germans just don’t seem to drink all that much. I don’t believe that I saw anyone drunk while in Germany, to tell the truth.


Natürlich, trinken sich Berliner auch mal einen an,schliesst er, aber nicht so oft wie die Jungs aus Denver.

29.11.05

Berliner Fernsehturm wird zum riesigen Fußball

foto: via berlin.deGanz Berlin träumt vom Fußball, besonders vom Finale der FIFA WM 2006™. Und schon bald werden die Berliner auf Schritt und Tritt einen Fußball sehen können. Die Kugel des Fernsehturms, die rund 200 Meter über dem Alexanderplatz thront, wird nach Zustimmung des Offiziellen Partners Telekom zu einem riesigen Fußball umgestaltet.


„Die Arbeiten beginnen umgehend“, sagte Stephan Althoff, der die WM-Aktivitäten der Telekom koordiniert. Mit Beginn des WM-Jahres soll die Verkleidung von 3.000 Quadratmetern Aluminium und Glasfläche abgeschlossen sein.

Quelle: Berlin.de via duBistWeltmeisterBlog

Berlin ist hellgrün

Zumindest hat die Stadtwerbung zur FIFA WM 2006 diese Farbe. Hamburg ist blau, nicht erst seitdem die unseren Mehlwurm grienenden Mehdorn haben wollen. Die Farbe des Rasens, sattes Grün, belibt den Schalkern vorbehalten.
Komisch. Hätte da nicht Blau genau so gut gepasst.

Eine Erklärung, was sich die FIFA-Funktionäre mit dem lustigen Farbkonzept gedacht haben findet man bei Berlin.de.


23.11.05

Ausstellungseröffnung: “POOL” BY TARO HIRANO

pool.jpg


CIRCLECULTURE GALLERY PRESENTS “POOL” BY TARO HIRANO. YOU ARE INVITED TO THE OPENING-SHOW I THURSDAY I NOVEMBER 24TH I 2005 I 8 PM I GIPSSTRASSE 11 I BERLIN MITTE GERMANY
SHOW RUNNING UNTIL JANUARY 20TH 2006 10AM-6PM

Also. Mal wieder eine Premiere in Berlin. Kann leider nicht, bin in HH. Auch schön, aber eben weg. Kann man nichts machen.
Geht ihr doch.


IN A SUBURB ON THE WEST COAST, THERE ARE SWIMMING POOLS WHICH HAVE QUIETLY BECOME UNUSED. THE PLACE WHICH HAS FALLEN INTO RUIN WILL SOON BECOME A HANG-OUT FOR SKATEBOARDERS. DENSE VEGETATION IN THE GARDEN. A POOL WITH A BEAUTIFUL CURVED LINE AT THE BOTTOM. WE SEE GRAFFITI AND TIRE TRACK ON THE WALL OF THE POOL. TARO HIRANO HAS TAKEN PICTURES OF POOLS AND MADE IT REPRESENT BOTH THE GOOD AND BAD ASPECTS OF THE UNITED STATES.


TARO HIRANO
BORN IN TOKYO, 1973. AFTER GRADUATING FROM MUSASHINO ART UNIVERSITY DEPARTMENT OF IMAGING ARTS AND SCIENCES, HE STARTED WORKING AS AN ASSISTANT AT KODANSHA. IN 2000, HE BECAME A FREE LANCE. BEING INVOLVED IN LAUNCHING OF THE SKATEBOARD MAGAZINE "SB", HE WORKED AS A PHOTO EDITOR. HE HAS BEEN SHOOTING SKATEBOARD PHOTOGRAPHS FOR "SB", AND WRITING ARTICLES OF ITS CULTURE FOR "RELAX". ALSO HIS WORKS ARE WIDELY SEEN IN CD JACKETS, FASHION AND CULTURE MAGAZINES.

Berliner Nacht

Wenn man etwas über das Seelenleben der Berliner Nachtszene erfahren möchte, dann sollte man sich mit Johnny von Berliner Nacht unterhalten.
Allen die das nicht können, sei der kleine schwarze Flyer an dieser Stelle ans Herz gelegt. Argh! findet das ist genau das Richtige für Neuberliner.


22.11.05

Kurze Kurzfilme im Sage

Bereits zum vierten Mal zeigt SHORT SHOTS am 1. Dezember 2005 im Berliner SAGE Club eine Auswahl junger, deutscher Kurzfilme.
Filmemacher Benjamin Quabeck, der besonders durch seine Kinofilme bekannt geworden ist ("Nichts bereuen" mit Daniel Brühl, "Verschwende deine Jugend" mit Robert Stadlober) und als eines der großen Talente des deutschen Films gilt, wird am 1. Dezember ab 19.30 bei SHORT SHOTS zu Gast sein. Er zeigt seinen mehrfach preisgekrönten Animationsfilm "Höhlenangst".

SHORT SHOTS – der unterhaltsame Kurzfilmabend in Club-Atmosphäre
Anschließend: Party des Blond Magazins
Donnerstag, 1. Dezember 2005, Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30
Eintritt Kurzfilmabend + Party im Anschluss: 5 Euro
SAGE Club Berlin, Köpenicker Straße 76 in Berlin-Mitte
(direkt am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße)



Rohes Programm

Rohes Fest lautet der Titel des von Anja Pagels moderierten Themenabends, der aus einer bunten Mischung nicht ganz vorweihnachtlicher Schocker und skurrilen Wintergeschichten besteht. Nach den Filmen haben die Zuschauer die Möglichkeit, ihren "Film des Abends" zu wählen. Die anschließende Party bietet wie immer ausreichend Gelegenheit zum Austausch für Filmemacher und Publikum. Die Kurzfilmförderungsinitiative SHORT SHOTS verbindet seit September jeden ersten Donnerstag im Monat Filmabend und Clubnacht.

17.11.05

RUMMS. Die Palastabrissgegner formieren sich

Eine ganze Zeit lang sah es so aus, als hätte die Geschichte den Palast der Republik und seinen geplanten Abriss vergessen. In seinem ausgehöhlten Innern machte sich Kultur breit.

Jetzt, wo der geplante Abrisstag naht, formieren sich die Gegner des Abrisses, besser die Erhaltungsbefürworter. Der Berliner Kurier stellt überrascht fest, dass die Palastfreunde neuerdings auch aus dem Westen kommen und die Berliner Zeitung entdeckt Rückendeckung bei den Grünen.

rettetDenPalast420.jpg

Mit der Aktion „Es soll kein Rumms durch Deutschland gehen“ ruft das Palastbündnis in Berlin alle Unentschlossenen und Unterstützer für einen Erhalt von „Erichs Lampenladen“ zur Abrissdemo.


stoppt den abriss! 19.11.2005 ist stop­tag

DEMONSTRATION 14 UHR AB FERNSEHTURM ZUM PALAST
15 UHR AKTION VOR DEM PALAST DER REPUBLIK


Via Kreuzblog

16.11.05

Berlinbloggers Weihnachtsfeier

Bereits zum zweiten Mal treffen sich vier Berliner Blogger zum lustigen Jahresausklang. Dabei singen sie ihre Blogtexte rückwärts vor und verkleiden sich als Tokio Hotel.

Das Wichtigste zuerst:
Es wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von Euro 3.- erhoben.
JEDER IST WILLKOMMEN!
Dienstag, 20. Dezember, 21 Uhr.
im Laine Art

Die Ankündigung von

TOKIO HOTEL heisst jetzt:
BRIGADE SCHANTAL KONOPASCHKE!
liest sich bei DonDahlmann so:
Die Abt. Ritus und Erholung der *Brigade Schantal Konopaschke* (Ex-Tokio Hotel), bestehend aus den Brigadisten LACHMANN, FRANK (argh.de), DAHLMANN, DON, LEWIS, PARKA (gespraechsfetzen.de) und BJERG, BOV (bov.antville.org) gibt bekannt, dass am Jahresende wieder die nun bereits zum zweiten Male stattfindende und also mit Fug als schon fast beinah so gut wie traditionell zu bezeichnende *Brigadenjahresendfeier* einschl. Kulturprogramm stattfinden wird (anschl. gesell. Beisammensein).


15.11.05

BOY DIVISION live in Berlin

LICHTSPIELKLUB präsentiert zu seinem 1. Geburtstag
BOY DIVISION live!
Trashpop-Coverversionen der bestgekleideten Band Hamburgs (Konzert + DJ)

Fr 25.11. 21h

boyDivision.jpg

Mit Cover-Versionen, deren Melodien vom Megaphon-Shouter fast unkenntlich gemacht werden, haben sie sich in kürzester Zeit einen guten Namen erspielt: BOY DIVISION – die grandiose Hamburger Allstarband, bei der u.a. Musiker von SUPERPUNK, KANTE, HRUBESCH YOUTH, SPORT und POTATO FRITZ aktiv sind oder waren, und deren erster Longplayer von Christoph Leich von DIE STERNE aufgenommen wurde.


BOY DIVISION smash hits: "Love Will Tear Us Apart", "Blue
Monday", "Wonderwall", "Mad World", "Sexbomb", "Wicked Game", "Teenage Kicks", "Losing
My Religion", "Mongoloid", "Where Is My Mind", "Boys Don`t Cry" und viele andere mehr!
(Nachzuhören auf www.boy-division.de)

BOYS ON FILM!

Zu Ehren des Lichtspielklubs wird BOY DIVISION live vor der Klubleinwand spielen, auf welche der Mitschnitt eines vergangenen BOY DIVISION Konzertes projiziert wird, bei dem sie ebenfalls vor einer Leinwand gespielt haben, auf die ein Mitschnitt eines BOY DIVISION Konzertes projiziert wurde. Also BOY DIVISION gegen sich selbst! Und drei BOY DIVISION Konzerte zum Preis von einem.

Lichtspielklub
inn.to
Schönhauser Allee 167c
10435 Berlin
U2 Senefelder Platz.

14.11.05

Jansen & kowalski im Spindler & Klatt!

Am 19.11. sind Jansen & Kowalski bei der Tekken 5 Party im Spindler & Klatt, Berlin mit dabei. Nicht verpassen, sagt mir Tante Ju von deren Label Universal. Na dann.

jansenxkowalski_mamacita_fo.jpg


ARTIST: Jansen & Kowalski
Genre: DANCE / HIP HOP

Termine / Tourdates

Gigs 2005
19.11.2005 Spindler & Klatt,
Tekken 5 Party, Berlin
25.11.2005 Vamos
(Jägermeister Rock Liga), Lüneburg
26.11.2005 Kulturfabrik Löseke
(Jägermeister Rockliga), Hildesheim
01.12.2005 Markthalle
(Jägermeister Rockliga), Hamburg
02.12.2005 Lindenpark
(Jägermeister Rockliga), Potsdam
04.12.2005 Prime Club
(Jägermeister Rockliga), Köln

Foto: Universal Music

10.11.05

BVG Relaunsch: "Wer den Schaden hat ..."

, der braucht in der Regel für den Spott nicht zu sorgen. Der Hauptstadtblog wollte von dem großen Event, dem Relaunch der BVG Website live blogging betreiben. Was für eine Idee ;)
Dabei wurde er aber Zeuge, dass eben nicht alles so hinhaut, wie sich das die betreuende Agentur immer so wünscht.

bvgRelaunch.jpg

Die Navigation ist vorsichtshalber doppelt vorhanden. Und die Auskunftsfähigkeit des BVG-Beamten auf der Website, "Information wurde nicht gefunden", entspricht der Auskunftsfreude seiner realen Kollegen.

Also. Alles Bestens.


steil@berlin.de

Seit diesem Sommer kann man auch Nicknames bei der Berlin.de Email anmelden. Bisher waren nur Formatierungen, wie Peter.vanHouthen@berlin.de möglich.

Total unsexy, wenn man beispielsweise Daten, Flirten oder anderes als sichBewerben möchte. Also, alle Mausis, Hasis und indescentStalker dieser Welt Stadt, freut euch auf eine neue Emailadresse.

skoda.jpg


John Lennon – "Die Jahre In New York" in Berlin

Neun Jahre lebte John Lennon in New York – neun Jahre, in denen ihn sein persönlicher Fotograf und Freund Bob Gruen mit der Kamera begleitete. Bob Gruen lernt Lennon 1971 kennen.

Sie sind Nachbarn. Schnell entwickelt sich nicht nur eine Freundschaft, sondern auch eine Zusammenarbeit zwischen dem Musiker und dem Rock’n’Roll-Fotografen, in deren Ergebnis wunderbare Fotografien entstehen.

foto: via Schwartzkopf&Schwartzkopf

Diese zum Teil bisher unveröffentlichten Aufnahmen hat Bob Gruen in »John Lennon. Die Jahre in New York« vereint und durch Essays, Erinnerungen und Alltagsgeschichten ergänzt – angefangen von Lennons Umzug nach New York 1971 bis zu seinem Tod im Dezember 1980.

Bob Gruen kommt nach Berlin, um sein Buch vorzustellen und seine erste Ausstellung in Deutschland zu eröffnen:


• BUCHVORSTELLUNG - BOB GRUEN IM GESPRÄCH
Freitag, 18.11.2005 um 19.00 Uhr in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Breite Straße 32-34, 10178 Berlin. Der Eintritt ist frei.

• GALERIE-ERÖFFNUNG UND VERNISSAGE IN ANWESENHEIT VON BOB GRUEN
Samstag, 19.11.2005, 20.00 Uhr. THE BERLIN ROCK PHOTO GALLERY, Kastanienallee 32, 10435 Berlin. Ausstellung: 19.11.2005 bis 7.l.2006. Der Eintritt ist frei.


Quelle:
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag
Ulrike Bauer / Friederike Heile
Pressestelle

09.11.05

Volkspalast noch nicht am Ende

Die Grünen supporten jetzt doch noch den Volkspalast, melden der Hauptstadtblog mit Verweis auf Berlinonline.

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat sich für ein Abrissmoratorium für den Palast der Republik ausgesprochen. In einem Antrag fordern die Grünen die Bundesregierung auf, den Palast nicht abzureißen, solange keine realistische Planung für eine Neubebauung des Schlossplatzes vorliegt.

Wir schliessen und der Aktion unseres Schwesterblogs, ringfahndung.de, an: Rettet den Volkspalast.
Denn frei nach der DBD-Aktion: Du bist der Volkspalast.


Siehe auch hier: Volksbühne wird Volkspalast.

08.11.05

24 Stunden: Berlin Alexanderplatz

Der Alexanderplatz ist in aller Munde. Zitty, eines von rund einem Dutzend Stadtmagazinen, widmete jetzt eine ganze Ausgabe dem interessanten Platz am Rande der Zivilisation.


Es ist aber in der Tat ganz interessant, was man am Alex alles entdecken kann. Sichtbar macht das die Webcam von BerlinOnline. Sie bietet sogar ein Zeitrafferfilmchen, der die letzten 24 Stunden zeigt.

Interessantes kann man da entdecken. Beispielsweise, wann die Kollegen von Berlin.de Feierabend machen; gestern Abend um 20:24:05 Uhr. Oder, wie beim Metroblogger erwähnt, lustige Demozusammenschnitte. Verkehrschaos.


Wann geht in Berlin die Sonne auf. Wann fangen die Arbeiter und Kräne am Kaufhof an mit ihrem Tagewerk. Und, und, und.


Foto: BerlinOnline via Metroblogging Berlin

07.11.05

Art’otel Berlin (Ost): Popart-Schlummerland

Eigentlich kann man doch aber erst so richtig empfehlen, wenn man sich selbst einmal in die Rolle des Berlinbesuchers hineinversetzt hat. Sozusagen als heimischer BerlinLifeTourist.

Wir haben zum Glück gerade einen Kollegen, der zwischen HH und Berlin hin und her pendelt und "between the Jobs" gerade eine neue Bleibe in Berlin sucht. Ihn haben wir in der Zwischenzeit im Westteil und im Ostteil der Stadt in Hotels seiner Wahl wohnen lassen. Die Luxusklassehotels ab fünf Sterne haben wir erst einmal ausgespart. Beginnen wollen wir aber mit ordentlichen vier Sternen, dem art’otel Berlin Mitte.


arthotelBerlin.jpg

Der Name ist hier Programm. Man schläft quasi unter den Augen von Andy Warhol und Pop-Konsorten. Die Zimmer sind sehr modern und die Preise, zumindest, wenn man das Glück hat über HRS noch ein Zimmer buchen zu können ab 60 EUR sehr kommod.

Einzig das Frühstück sollte man sich schenken. Das ist nämlich für das gebotene (gute) Büfett ein wenig zu teuer geraten. Nette Frühstückslokale findet man in der unmittelbaren Umgebung genug.
Die Anbindung über die U2 (Märkisches Museum) an die Muss-Locations Berlins in Mitte sind supergut zu erreichen.
Wem es nichts ausmacht, ein paar Minuten zu Fuß zu gehen, der kann gemütlich über die Fischerinsel zum Alexanderplatz hiken und bekommt zwischenzeitlich den Eindruck in einem Schwarzwälder Fachwerkdorf zu sein, wenn nicht der Fernsehturm am Alex den Weg weisen würde.

Berliner kennen sich nicht aus

"Können Sie mir sagen, wie ich zum Hackeschen Markt komme", wird der regelmäßige Alexanderplatzgänger häufig in allen möglichen Sprachen und Akzenten gefragt. Interessant ist, dass wahrscheinlich 90% derjenigen, die dann genervt die Augen rollen oder gütig in Richtung Thai-Kaufhaus zeigen, auch keine Berliner sind.

Berliner erkennt man nämlich daran, wenn man sie überhaupt erkennt, dass sie sich nicht in Berlin auskennen. Na, nicht ganz richtig. Nicht in ganz Berlin auskennen. Das weiss auch Falko Müller im ZEIT blog zu berichten. Wollte ich euch nicht vorenthalten.


01.11.05

Berliner Straßendealer

Müde und ausgepowert, die Kamera und den Kopf voller neuer Eindrücke, schlich ich heute Abend durch Mitte in Richtung Redaktion, als wir vor dem Adidas-Flagstore zwei fröhliche Gestalten sahen, die auf zwei Freischwingern sitzend Ihre Espresso-Tassen und anderes Geschirr
feilboten.
Für geklautes Zeug war das hier zu klobig und einzeln zu wenig Wert. Es musste einen anderen Grund geben, der die Jungs hier wild gestikulierend auf die Straße trieb.


Sie hätten gerade ihren Umzug hinter sich und alle Freunde nach
Hause geschickt, erzählten sie uns dann, als die beiden merkten, dass sie noch den Inhalt eines Küchenschranks vergessen hatten.

Zum Wegwerfen waren die Dinge zu schade. Zum Behalten fehlte Ihnen der Elan.
Also mit der letzten Kraft zwei Bier besorgt und schwuppdiwupp die letzten Kaffeeschalen an den Mann gebracht.
Dabei hatten Sie gute Laune verbreitet und mal wieder gezeigt, wie einfallsreich die Berliner sind und wie bunt sie die Straßen machen.